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CROSS COFFEE ON THE ROAD – II

Grand Canyon. Auf einen Kaffee mit der schönsten Aussicht der Welt.

CROSS COFFEE ON THE THE ROAD – TEIL II. Alles begann in Los Angeles. Da unser dritter Reisekumpan erst zehn Tage später anreisen würde, mussten wir, mein Freund Marcus und ich, Pläne schmieden: Was wollten wir unternehmen, bevor unser eigentlicher Trip nach Norden begann? Nach kurzer Zeit war klar: Grand Canyon, wir müssen zum Grand Canyon!

Drei Tage, vier Zeitzonen, 2.013 Kilometer – gar kein Problem. Direkt ein Auto gemietet und losgedüst.

Tag 1: Los Angeles – Zion National Park

Tag 2: Zion National Park – Grand Canyon

Tag 3: Grand Canyon – Los Angeles

Wir fuhren los: 30 Minuten, immer noch in L.A. 45 Minuten, immer noch in L.A. Nach fast einer Stunde schafften wir es die Stadt hinter uns zu lassen und gelangten auf eine Hochebene, die sich 400 Meilen bis annährend zum Grand Canyon erstreckte. Nachdem wir gefühlt den gesamten Tag durch monotones, arides, wüstenartiges Land gefahren waren, schliefen wir in der Nähe des Zion National Parks. Den Folgetag verbrachten wir im Nationalpark. Wundervoll. Am Nachmittag ging’s weiter in Richtung Grand Canyon. Mitten in der Nacht, nach diversen Beinahe-Wildunfällen, kamen wir am North Rim des Grand Canyons an und mussten mit Entsetzen feststellen, dass der einzige Campingplatz bereits voll war. Wir schliefen also im Auto. Toller Start.

Als ich am nächsten Morgen aufwachte, war ich nervös. In wenigen Minuten würde ich den Grand Canyon das erste Mal in meinem Leben sehen. Um diesen Moment gebührend wertschätzen zu können, nahmen wir alle Kaffeeutensilien mit zu einem einsamen Platz, der sich vor einem steilen Abgrund, fernab des Weges, befand.

Kaffeezubereitung mit der schönsten Aussicht der Welt.

Equipment: Aeropress, Papierfilter, meine Porley Mühle, eine Packung Blend I von Cross Coffee, den Gaskocher samt Gaskartusche, ein Feuerzeug (ganz wichtig), einen Campingtopf mit Deckel, einen Kanister mit Trinkwasser sowie meine Cross Coffee Travel-Mug.

Wie immer begann ich damit, Wasser in den Topf zu schütten und den Gaskocher zu entfachen. Wichtig ist, nur so viel Wasser in den Topf zu geben, wie benötigt wird und immer einen Deckel zu benutzen. Speziell bei windigen Wetterbedingungen verlängert man sonst nur unnötig die Kochzeit des Wassers und verbraucht zusätzliche Energie. Wichtig ist jedoch, an ein wenig extra Wasser zur Tassenerwärmung zu denken. Auch die Platzwahl des Gaskochers sollte durchdacht werden. Der Kocher sollte windgeschützt, stabil und ebenerdig stehen. Zudem sollte besonders im Sommer stets penibel darauf geachtet werden, dass sich keine entflammbaren Materialien in der Nähe des Kochers befinden!

Während das Wasser langsam heiß wurde, gab ich die Bohnen in die Porlex Mühle. An dieser Stelle ist zu erwähnen, dass ich normalerweise die Kaffeemengen abwiege. Während einer Reise mit einem Rucksack, rate ich jedoch aufgrund der Platz- und Gewichtproblematik zu der oben genannten Basic-Ausrüstung. Ohne Waage bin ich gezwungen ein bisschen zu experimentieren. Ich fülle meine Aeropress stets bis zum Rand mit Wasser. Das erlaubt mir, diesen Parameter der Zubereitung auch ohne Waage stets gleich zu halten und so konstantere Ergebnisse bei der Zubereitung zu erzielen. Die richtige Menge an Kaffeebohnen messe ich anhand des Füllstandes der Mühle. Der Mahlgrad ist stets identisch, relativ fein. Auch wenn ein paar Versuche braucht, um die richtige Rezeptur zu finden, lassen sich so konstant gute Ergebnisse erzielen.

So, das Wasser begann zu kochen und der Kaffee war durchgemahlen. Ich legte den Papierfilter in den Plastikaufsatz der Aeropress und benetzte ihn mit warmem Wasser. Ebenso füllte ich heißes Wasser in die Tasse, um sie aufzuwärmen. Jetzt schnappte ich mir meine Casio-Armbanduhr und startete die Stoppuhrfunktion. Gleichzeitig goss ich so viel Wasser in die Aeropress, bis das Kaffeepulver gerade bedeckt war. Ich unterbrach den Wasseraufguss und wartete 30 Sekunden. Nachdem die 30 Sekunden vergangen waren, goss ich so viel Wasser in die Aeropress, bis sie fast voll war und rührte die Mischung. (Kleiner Tipp: Sollte mal kein Rührlöffel zur Hand sein tut es auch die Kurbel der Mühle.) Dann schraubte ich den Deckel mit samt Filter darauf und wartete bis 1:30 Min. Ich presste langsam den Kaffee in die Emaile-Tasse.

Wir schauten in die Ferne und genossen den Kaffee.

Cross Coffee Travel Mug